Die Sache mit dem PageRank

 

 

 

Welche Rolle spielt der PageRank für die Platzierung in einer Suchmaschine?

 

Früher war der PageRank für Google das wesentlichste Kriterium zur Beurteilung einer Webseite. Einer der beiden Gründer von Google erarbeitete einen mathematischen Algorithmus, mit dem eine Webseite anhand der Links bewertet wurde. Dieser Algorithmus ist allgemein bekannt und wird nach wie vor mit diversen Modifikationen angewendet.

Für diesen Algorithmus spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine wesentliche Rolle:

 

Anzahl der auf eine Webseite von anderen Webseiten verweisenden Links

 

Das ist eine rein quantitative Messung, die nichts über die Qualität der verweisenden Links aus sagt.

 

Qualität dieser Links

 

Bei der Qualität der eingehenden Links wird es spannend. Wie wird diese Qualität ermittelt? Zunächst zählt der PageRank der verlinkenden Seite. Je höher der PageRank, desto höher die Qualität der von dieser Seite ausgehenden Links. Doch ganz so einfach ist es nicht. Für die Qualität der Verlinkungen aus dieser Webseite zählt die Themenverwandtschaft der Webseite zur verlinkten Webseite ebenso wie die Zahl der ausgehenden Links. So genannte Linkfarmen, wie sie in der Anfangszeit von Google wie Pilze aus dem Boden schossen, haben inzwischen praktisch keinen positiven Wert mehr. Denn je mehr Links von einer Webseite ausgehen, umso weniger wichtig wird der einzelne Link. Auch das lässt sich mathematisch einfach ermitteln. Hat eine Webseite beispielsweise einen PageRank acht und verlinkt nur auf eine einzige andere Webseite, erbt diese den PageRank minus 1, erhält also selbst einen PageRank von sieben. Gehen jedoch von dieser Webseite 10 Links aus, erbt jede Webseite nur noch 1/10 minus 1. Je mehr Links, die von einer Webseite ausgehen, umso weniger erbt die verlinke Webseite von der verlinkenden Webseite.

 

Linkfarmen und Webkataloge

 

Das Konzept der Linkfarmen und so genannten Webkataloge war denkbar simpel. Ich schalte einen Link auf deine Webseite und du verlinkst auf meine Webseite mit einem Backlink. Auf diese Art und Weise sammelten die Linkfarmen und Pseudowebkataloge Tausende von eingehenden Links und erhielten schon alleine durch die Quantität einen sehr hohen PageRank. Ein kleines bisschen von dem PageRank wird auch wieder an die verlinke Webseite vererbt. Hatte dann ein Pseudokatalog einen PageRank von sieben oder höher, war der wirtschaftliche Erfolg des Konzepts gesichert. Selbst dann, wenn die Eintragung einer Webseite kostenlos war, denn diese Webseiten leben von der Anzeigen Schaltung auf ihren Webseiten.

 

Warum Pseudo Webkataloge? Im Gegensatz zu echten Katalogen, die von Redakteuren nach der Qualität der verlinkten Webseiten zusammengestellt und aktuell gehalten werden, spielt für die Pseudokataloge die Qualität der verlinkten Seiten keine Rolle, für sie zählt lediglich der Backlink, der die eigene Popularität steigert. Doch genau damit tappten diese Kataloge auch in eine Falle. Denn natürlich kann maschinell ermittelt werden, ob ein Katalog von den Webseiten, auf die er selbst verweist, auch zurück verlinkt wird. Inzwischen sind Rück Verlinkungen auf Linkfarmen und Pseudowebkataloge für den PageRank der eigenen Webseite sogar abträglich.

 

Die von Ihrer eigenen Webseite ausgehenden Links

 

Auch die von Ihrer eigenen Webseite auf andere Webseiten verweisenden Links haben einen Einfluss auf die Bewertung durch Google und andere Suchmaschinen. Verlinken Sie aus Ihrer Webseite auf weitergehende Informationen zur Thematik Ihrer eigenen Webseite, wird das als Qualitätskriterium für den Inhalt ihrer eigenen Webseite angesehen. Mit anderen Worten, Sie haben sich die Mühe gemacht, zu Ihrem Thema im Web zu recherchieren und auf weiterführende Webseiten zu verweisen. Das ist ein automatisch ermittelbarer Beweis für die Qualität Ihrer eigenen Webseite.

 

Die ursprüngliche Idee von Google

 

Das ist der ursprüngliche Algorithmus, der inzwischen vielfach verfeinert wurde und nach wie vor die wesentliche Grundlage für die Bewertung einer Webseite darstellt.

 

Der Gedanke dahinter, auf einer Webseite mit gutem Inhalt wird auch von anderen Webseiten verlinkt. Der weitere Gedanke dahinter betrifft die Funktionsweise des Webs schlechthin. Das Web ist nur durch die Verlinkung von Webseiten untereinander und Suchmaschinen überhaupt benutzbar. Die Verlinkungen machen aus Millionen von Webservern und darauf gehosteten Webseiten des Netzwerk World Wide Web. Ohne Verlinkung gäbe es auch kein Netzwerk.

 

Die Idee, die Anzahl und Qualität eingehender Links als wesentliches Bewertungskriterium zu nehmen, stammt aus der wissenschaftlichen Welt. Jährlich werden Hunderttausende von wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht. Nur wenige davon sind wirklich relevant und bringen die wissenschaftliche Welt voran. Auf diese Arbeiten wird durch Quellennachweise und Fußnoten aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten häufig verwiesen. Selbst das Nobelpreiskomitee arbeitet zunächst rein quantitativ, indem für die Vorauswahl eines potentiellen Nobelpreisträgers ermittelt wird, wie viele andere wissenschaftliche Arbeiten auf eine Arbeit dieses Wissenschaftlers verweisen. Erst danach erfolgt die qualitative Bewertung, insbesondere also die Thematik des verweisenden Artikels und der wissenschaftliche Ruf des Autors eines verweisenden Artikels. Und erst dann kommt die wissenschaftliche Bewertung der Entdeckung eines nobelpreisverdächtigen Wissenschaftlers.

 

Genau so entstand auch der Bewertungsalgorithmus von Google. Der daraus resultierende PageRank und die ebenso ansprechende wie einfache Gestaltung der Startseite von Google verhalf Google zu seinem großen Erfolg und ließ Google in den europäischen Ländern zur wichtigsten Suchmaschinen werden. Denn erstmalig konnten damit Webseiten durch einen automatischen, mathematisch fundierten Algorithmus bewertet werden.

 

Google austricksen?

 

Da der grundlegende Algorithmus kein Geheimnis ist, haben sich bereits frühzeitig viele Firmen darauf spezialisiert, die Verlinkung von Webseiten zu kommerzialisieren. Diese SEO Firmen versuchen gewissermaßen, den Algorithmus von Google auszutricksen. Doch Google möchte natürlich weiterhin die Qualität seiner Suchergebnisse am tatsächlichen Inhalt messen und nicht gewissermaßen zum Opfer kommerzieller Suchmaschinenoptimierer werden. Denn das würde auch die Qualität der Suchergebnisse negativ beeinflussen und damit die Stellung von Google als Nummer eins der Suchmaschinen erheblich gefährden.

 

Im Gegensatz zur wissenschaftlichen Welt ist allerdings die Zahl und Qualität von Verlinkungen im Web manipulierbar. Das wurde natürlich auch bei Google schon frühzeitig erkannt und seit dem versucht man gegenzusteuern. Inzwischen spielt der PageRank nur noch bei vergleichbarem Content eine Rolle.

 

Nach wie vor braucht es überhaupt Links auf Ihre Webseite, damit eine Suchmaschine wie Google überhaupt auf Ihre Website aufmerksam wird. Webseiten, auf die nicht von anderen Webseiten verlinkt wird, werden auch von Google ignoriert, selbst dann, wenn Sie diese Webseite bei Google angemeldet haben. Denn bei Google ist man nach wie vor der richtigen Meinung, dass das Netzwerk World Wide Web nur durch die Verlinkung von Webseiten zu einem Netzwerk geworden ist und ein Netzwerk bleiben wird.

 

Die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen

 

Es gelingt immer weniger, Google auszutricksen. Bei Google arbeiten hoch qualifizierte Leute daran, den Algorithmus stetig zu verbessern und Manipulationen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

 

Google möchte zu den eingegebenen Suchbegriffen die bestmöglichen Ergebnisse nach vorne bringen. Nur, wenn diese Qualität aufrechterhalten und verbessert werden kann, kann Google seine Spitzenstellung am Markt behalten. Wäre es einfach, kommerzielle Webseiten mit fragwürdigem Inhalt bei Google weit nach vorne zu mogeln, würde Google seine Spitzenstellung erheblich gefährden. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht.

 

Google verdient mit Adwords, also Anzeigen, die über und neben den eigentlichen Suchergebnissen eingeblendet werden, mehrere Milliarden Dollar pro Jahr. Da Google vom Anzeigengeschäft lebt, ist der Kampf um die Spitzenstellung im Suchmaschinen Markt für den weiteren Erfolg von Google überlebenswichtig.

 

Deshalb reagiert man bei Google auch außerordentlich empfindlich auf jeglichen Manipulationsversuch und sucht nach automatisierbaren Kriterien, die Manipulationen des Suchergebnisses weit gehend verhindern.

 

Letztlich will Google, wie auch die konkurrierenden Suchmaschinen von Microsoft und Yahoo die wirklich relevanten Webseiten für einen Suchbegriff nach vorne bringen.

 

Es zählt also die Relevanz zu einem Suchbegriff letztlich mehr, als der so genannte PageRank.

 

Das Geheimnis einer guten Platzierung bei Google

 

Das Geheimnis einer guten Platzierung bei Google ist schlicht und ergreifend der Content Ihrer Webseite. Content, der gemäß den HTML Spezifikationen korrekt strukturiert ist und nicht mit Gestaltungs-Anweisungen im HTML Code überladen ist. Zumal auf guten Content auch von anderen Webseiten verlinkt wird.

 

Das bestätigt Google auch selbst:

 

Zitat aus dem Google-Webmaster-Blog

 

>>Other signals include things like our analysis of your site's content, its relevance to a geographic location, etc. As many of you know, relevant, quality inbound links can affect your PageRank (one of many factors in our ranking algorithm). And quality links often come naturally to sites with compelling content or offering a unique service.

 

Create unique and compelling content on your site and the web in general<<

 

Besonders, wenn man eine Webseite neu gestaltet, spielt der PageRank anfangs mit Sicherheit überhaupt keine Rolle, denn jede neue Website fängt zunächst einmal mit null an. Viel wichtiger ist es, guten Content gut aufbereitet online zu stellen.

Das ist das Geheimnis der von Kavis Design erstellten Webseiten. Die Beratung der Kunden zur Aufbereitung des Contents, die saubere Strukturierung des Contents, die strikte Trennung von Inhalt und Gestaltungsanweisungen, die für einen schlanken HTML Code sorgen, der wiederum von Suchmaschinen positiv bewertet wird und ein ansprechendes Design, das den Inhalt optisch unterstreicht.

 

Die von Kavis Design erstellten Webseiten sind unabhängig von ihrem PageRank bereits nach wenigen Wochen bei Google für die optimierten Suchbegriffe in den Ergebnislisten weit nach vorne gerutscht.